Diese Gegend war von 4000 v.Chr. an bewohnt und hat sich seither entwickelt. Die Hethiter waren um 1800 v.Chr. die dominierende Bevölkerung in Anatolien. Man hat in den Bezirken von Sýktýrma und Kömürlük Kasi zwischen den Städten Tatar und Yayalar und in demjenigen von Gavur Kuyusu /Aðaçbeyli Keramik gefunden.Um 1200 v.Chr. haben die Phrygier, die aus den Balkanländern gekommen sind, die Hethiterstätte erobert und sich in der Gegend niedergelassen. Um 670 v.Chr. haben die Lykier das phrygische Königreich zerstört und ihrerseits die Region unterworfen. Das Geld wurde zum ersten Mal in der Geschichte durch die Lykier geprägt. Sie haben den Königsweg gebaut, der von Ephesos und Milet über die lykische Hauptstadt Sardes und durch Zentralanatolien führt, den Fluss Kizilirmak überquert und schliesslich in Mesopotamien endet. Ein Teil dieses Weges berührt das Territorium von Karahalli, ganz in der Nähe der Cilandras-Brücke. Um 547 v.Chr. eroberte der persische Kaiser Cyrus die Gegend. Im Jahr 324 v.Chr. besiegte Alexander der Grosse die Perser und gründete den Staat Mazedonien. 260 v.Chr. entstand das Königreich Pergamon. Von 132 v.Chr. bis 395 n.Chr. beherrschte das römische Reich die Region. Die Stadt Pepouza wurde im Jahr 165 gegründet. Die Byzantiner beherrschen diesen Teil von 395 bis 1072. Der Krieg von Malazgirt im Jahr 1071, in welchem die seldschukischen Türken den Byzantinern gegenüber stehen, endet mit dem Sieg der Seldschuken. Im 13. Jh. lassen sich die Türken in der Gegend nieder und gründen die Stadt Karahalli. Zwischen dem 13. und 14. Jh. beherrscht der Staat Germiyanogullari die Gegend. Von 1429 an herrschen die Ottomanen. Seit dem Unabhängigkeitskrieg in 1922 ist dieses Territorium Teil der Türkischen Republik.